28. September 2022

Chips oder Jetons?

Wann ist welcher Begriff korrekt? Ob Sie mit Chips oder Jetons spielen, hängt ganz vom Spiel ab: Jetons, auch Spielmarken oder Token genannt (beim Pokern auch Chip), sind Wertmarken aus Plastik, die als Spielgeld in Gesellschafts- und Glücksspielen benutzt werden. In einigen Fällen taucht der Begriff Chip auch in Verwendung für privates Ersatzgeld auf. Im Deutschen ist der Begriff Spielmarke oder Token geläufig, Jeton ist der französische Begriff. Unter einem Jeton versteht man jene, mit unterschiedlichen Werten versehene Marken, die in den Spielbanken und im Casino für Geldeinsätze beim Glücksspiel verwendet werden.

Eckig oder rund?

In der Regel spricht man in klassischen Spielbanken und Casinos heute von Jetons, da viele Spiele, z.B. das Roulette, französischen Ursprungs sind. Bei Spielen wie Poker nutzen Spieler den Begriff englischen Ursprungs „Chip“. Normalerweise haben Jetons eine runde Form.
Sogenannte „Plaques“ sind die rechteckige Variante der Spielmarken und besitzen dagegen meist wesentlich höhere Werte. Neben Chips oder Jetons sind, besonders in Europa, auch die Plaques bekannt und verbreitet.

Kleine Materialkunde

Ursprünglich wurden Chips oder Jetons aus Elfenbein hergestellt und mit unterschiedlichen Farblackierungen versehen. Heute bestehen hochwertige Spielmarken aus einem Ton-Lehm-Gemisch, das auch als „Clay“ bezeichnet wird. Daraus entstand der umgangssprachliche Name „Clay-Chips“. Clay ist ein Material welches nur anfänglich etwas mit Ton zu tun hatte. Heutige Chips werden aus Mineralien und verstärkenden hitzefesten Fasern unter hohem Druck und hoher Temperatur gegossen. Die preisgünstigere Jeton-Variante besteht aus Kunststoff und verfügt über einen Metallkern.

Ein Durchmesserstandard von 39 Millimetern hat sich bei den Jeton-Abmessungen mittlerweile fast überall durchgesetzt. Damit die Jetons besser in der Hand liegen, besser sortiert und verteilt werden können, wurden die Außenkanten abgeschrägt.

Spielsteine als Zahlungsmittel

Die amerikanische Kontrollkommission „New Jersey Casino“ setzt für ihre Spielbanken und Casinos die folgenden Jeton-Farben fest:

• Weiß = 1 US-Dollar
• Pink = 2,50 US-Dollar
• Rot = 5 US-Dollar
• Blau = 10 US-Dollar
• Gelb = 20 US-Dollar
• Grün = 25 US-Dollar
• Schwarz = 100 US-Dollar
• Violett = 500 US-Dollar
• Orange (übergroß) = 1.000 US-Dollar
• Grau (übergroß) = 5.000 US-Dollar
• Senf-Gelb (übergroß) = 20.000 US-Dollar

Anhand dieser definierten Farben können Besucher in allen amerikanischen Spielbanken und Casinos die Werte ihrer Jetons erkennen. In gehobenen Spielbanken und Casinos werden den einzelnen Gästen farblich unterschiedliche Jetons zugeteilt – wie z.B. beim Roulette. So können Platzierungen genau identifiziert werden. Gleichzeitig kann so möglichen Satz-Diskrepanzen vorgebeugt werden. Doch Jetons kommen nicht nur beim Spiel zum Einsatz. Die Spielmarken werden auch in der jeweiligen Spielbank oder Casino als Zahlungsmittel akzeptiert.

Einzigartig und fälschungssicher

Zur besseren Identifizierung und Unterscheidung des Jetons wird er unter anderem mit folgenden Merkmalen ausgestattet: Name des Hotels/der Spielbank, Währung bzw. Wert, ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen und einer einmaligen Registriernummer, die ebenfalls zum Schutz vor Fälschungen dient.

Dies und andere Merkmale macht jedes Jeton einmalig und dient dazu, Verwechslungen mit den Einsätzen anderer Spieler zu vermeiden.

Speziell und einzigartig

Die absolute Glückszahl ist wohl die Zahl 7. Sie wird in unserer westlichen Kultur oft als Glücksbringer angesehen, in vielen Ländern Ostasiens (z. B. China oder Thailand) ist die 7 jedoch eine Unglückszahl.
In unserer natürlichen Welt kommt sie sehr oft vor. Seien es die sieben Wochentage oder sieben Kontinente, sieben Farben im Regenbogen und die sieben „Weltmeere“. Jeder kennt die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen im Märchen „Schneewittchen“, aber auch die Siebenmeilenstiefel, sieben Weltwunder oder im biblischen Schöpfungsmythos die Erschaffung der Welt in genau sieben Tagen. Oder, wer kennt’s nicht: „Über sieben Brücken musst du gehen“?

In einer Bibliothek erscheint die Sieben deutlich häufiger in Buchtiteln als die benachbarten Zahlen 6 und 8. Das Gleiche gilt in Lexika für Begriffe, die mit Zahlen beginnen – und auch in Filmtiteln taucht, häufiger als andere Zahlen, die Zahl sieben auf.

Alles klar?

Wer nun vor dem Roulette-Tisch steht, sollte auf gar keinen Fall von einem Chip reden, und wer sich beim Pokerabend nicht blamieren will, sollte wissen, dass es nur in Casinos Jetons gibt!


Falls Sie sind noch unsicher sind, wo mit Jetons oder Chips gespielt wird, helfen wir Ihnen in den Spielbanken Sachsen natürlich gern weiter und beraten Sie bei Fragen vor Ort. Außerdem freuen wir uns, Ihnen eine Einführung an den Automaten und Spieltischen zu geben.

Übrigens macht eine Runde am Roulette-Tisch oder am Automaten immer Spaß – egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse!

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