Glück weltweit – kurios, witzig, deftig!

Was ist Glück? Diese Frage werden Menschen, je nachdem, wo genau auf der Welt man sie danach fragt, unterschiedlich beantworten. Wie sieht es aus, das Glück weltweit? Wir begeben uns in unserem heutigen Post auf der Suche nach dem Glück auf die Reise in unterschiedliche Länder, um Antworten zu finden.

Ein bisschen Humor in Großbritannien

Die Antwort auf die Frage, was Glück für einen Briten ist, fällt verblüffend einfach aus: Denn Glück ist in diesem Land, wenn einem niemand viel Glück wünscht. Klingt komisch? The best of British luck for you, oder einfach nur good luck, heißt so viel wie: Ich sehe, dass es schlecht um Dich und/oder Dein Vorhaben steht – aber ich wünsche Dir, dass Du trotzdem überlebst. Man könnte auch sagen: Wenn in Großbritannien jemand good luck wünscht, ist es eigentlich schon zu spät. Das Cambridge Dictionary führt zur Erklärung folgendes Beispiel an: „Du willst Ihren Vater um Geld bitten?“ – „Best of British, mate!“ Viel Glück, mein Freund!

Sprichwörter sind ja generell sehr beliebt bei dem Inselvolk. Don’t cry over spilt milk, was wörtlich übersetzt soviel heißt wie „Weine nicht wegen verschütteter Milch“, wäre in etwa das britische Äquivalent zum deutschen Sprichwort „Scherben bringen Glück“. 
Echtes Glück im Sinne von happiness empfindet fast die Hälfte aller Briten laut einer erst vor kurzem durchgeführten Umfrage dann, wenn sie einen gut aussehenden Partner haben sowie ihre eigenen Haare und Zähne. Die Umfrage wurde von einem Casino-Betreiber in Auftrag gegeben und im Daily Express veröffentlicht. Und auch wenn Brexit, Pandemie und eine seit 56 Jahren titellose Fußball-Nationalmannschaft dem Glück der Briten zusetzen mögen, verlieren sie dabei eines nie: ihren Humor.

Franzosen starten mit guten Wünschen und Gebäck ins neue Jahr

Ein Jahr startet in Frankreich vielleicht noch ein klein wenig glücklicher als in anderen Ländern. Denn hier ist es üblich, dass man sich noch bis weit in den Januar hinein noch Glück fürs neue Jahr wünscht. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt zudem für seine Lieben noch eine Galette des Rois, den traditionellen Dreikönigskuchen, auf den Tisch. Die Person, die das Blätterteigstück mit einer Bohne oder einer kleinen Figur findet, darf sich ein Pappkrönchen aufsetzen und fortan auf ein glückliches und erfolgreiches Jahr hoffen. Für diejenigen, die dieses Ritual verpasst haben, gibt es zum 1. Mai noch eine Chance: Dann tauchen auf den Straßen die Maiglöckchen-Verkäufer auf. Sie bieten kleine Sträuße an, die als Glücksbringer gelten, besonders in Kriegszeiten. Als die Blumenläden zu Beginn der Corona-Pandemie geschlossen bleiben mussten, führte das zu großen Protesten bei den französischen Maiglöckchenzüchtern. Wie sollten die Sträußchen nun unters Volk kommen? Das Glück ist manchmal auch eine ernste Sache.

Kuriose Glücksbringer und Twittertrends in den USA

Das Glück ist in den USA ziemlich schwer fassbar, aber das Magazin Men’s Health hat vor einigen Jahren trotzdem keine Mühen gescheut, um die glücklichste Stadt des Landes zu küren: Das kalifornische San Diego gewann, dank vieler Lottogewinner und Hole-in-one-Golfschläge sowie kaum vom Blitz getroffenen Menschen. Wem das zu wissenschaftlich ist, der sollte es wie der frühere US-Präsident Franklin Roosevelt halten und immer am ersten Tag eines Monats rabbits sagen oder rabbit, rabbit. Das soll jedenfalls Glück bringen und trendet noch heute manchmal bei Twitter. Angeblich trug Roosevelt auch eine Hasenpfote als Talisman bei sich.
Wer an diese Art von Glücksbringern glaubt, darf dabei jedoch nicht vergessen, dass das mit dem Glück für den Hasen schon mal nicht so gut geklappt hat.

Wenig überraschend: Schweizer schätzen Neutralität und Zurückhaltung

Viele Studien belegen: Die Schweizer gehören – neben den Skandinaviern – zu den glücklichsten Menschen der Welt. Regelmäßig belegen sie im World Happiness Report, dessen Länderranking auf der subjektiven Einschätzung der Bewohner als auch auf Kriterien wie Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, Lebenserwartung oder Korruption beruht, einen der vordersten Plätze. Das bedeutet: Den Schweizern geht es nicht nur objektiv gut, sie empfinden es auch so.
Während allerdings die skandinavischen Staaten ihre Bürgerinnen und Bürger mit einem starken Staat und umfassenden Sozialleistungen glücklich machen, folgt die Schweiz eher dem Lass-mich-in-Ruhe-Credo. Glück ist, so empfinden es viele Schweizerinnen und Schweizer, wenn der Staat sie in Frieden lässt. Auf diese für ein Bergvolk nicht untypische Haltung führt man auch gern den Wohlstand im Land zurück.

Eine gesunde Perspektive – Glück in Portugal

Laut einer Studie der Katholischen Universität Lissabon schätzten sich zuletzt 80 Prozent der Befragten als glücklich oder sogar sehr glücklich ein, bei Letzteren ist der Anstieg besonders deutlich. Das Glück ist für die Portugiesen generell sehr stark mit dem eigenen Gesundheitszustand verbunden. Der Anteil der Menschen, die glauben, leichter krank zu werden als andere, ging zurück.
Und noch etwas macht Portugiesen glücklich: Das gute Gefühl, nicht allein zu sein. Auch die Einsamkeit ist unter den Befragten während der letzten Jahre gesunken. Ein schönes portugiesisches Sprichwort heißt: As nossas desgraças entram sempre por portas que nós abrimos. Auf deutsch: Unser Unglück kommt immer durch die Türen, die wir ihm geöffnet haben.

Argentinien – ein Häufchen Glück

In Argentinien ist die Sache mit dem Glück ein großer Mist. Das hat zum einen damit zu tun, dass man sich hier vor einem öffentlichen Auftritt mucha mierda wünscht: Viel Sch…! Dieser Ausspruch soll von Schaustellern kommen: Sie lebten früher von Geld, das wohlhabende Zuschauer auf die Bühne warfen. Und weil Schausteller meist mit der Kutsche zur Vorstellung kamen, war die Menge des Pferdemistes vor dem Theater ein Indikator dafür, wie gut die Truppe an einem Abend verdienen würde.
In der ganzen spanischsprachigen Welt wünscht man sich noch immer mucha mierda, in Buenos Aires ist der Ausspruch aber besonders wichtig: Die Einwohner der argentinischen Hauptstadt gelten zum einen als besonders theaterbegeistert, zum anderen als außerordentlich hundeverliebt. Tritt man also aus Versehen in einen Hundehaufen (wovon es dort leider sehr viele gibt), gilt das als glücksbringend.

Auf Vertrauensbasis in Finland

Auch im finnischen Sprichwort sind es die Scherben, die das Glück bringen (Sirpaleet tietävät onnea). In der Realität sind es die Segnungen des nordischen Wohlfahrtsstaates, die Finnland 2018 – zum Erstaunen der grüblerisch veranlagten Finnen selbst – im World Happiness Report der Vereinten Nationen erstmals auf Platz eins katapultierten. Gerade sind die Finnen im Weltglücksbericht schon wieder auf Nummer Eins gelandet. Vor Dänemark, Island, Schweiz, Holland, Luxemburg, Schweden, Norwegen, Israel und Neuseeland (Deutschland fiel um einen Rang auf Platz 14; auf dem 150. und letzten Platz ist Afghanistan).
Dabei ist Glück wohl das falsche Wort: Wahrscheinlich sind die Finnen einfach das zufriedenste Volk der Welt. Die Gleichung ist einfach: Gesellschaften, die einander und ihren Institutionen vertrauen, sind die glücklicheren. In Finnland ist das Vertrauen groß, dafür sorgen eine vergleichsweise egalitäre Gesellschaft, starke Bildung, Chancengleichheit, sozialer Zusammenhalt, ein fest gespanntes soziales Netz, gleichzeitig große Freiheit in den Lebensentscheidungen und kaum Korruption.  „Gute Staaten produzieren kein Glück“, sagt der finnische Autor Heikki Aittokoski, „Sie sorgen stattdessen dafür, dass all die Faktoren verschwinden, die dich unglücklich machen könnten.“

Das Glück in Italien – eine deftige Angelegenheit

Cotechino ist die Wurst zum Glück in Italien. Serviert wird sie etwa an Silvester nach dem ordentlichen Gelage des cenone, als festes Ritual zu Mitternacht, wenn alle schon voll sind. In der Wurst stecken sechzig Prozent frisches, fettarmes Fleisch, grob gehackt. Dazu zwanzig Prozent Schwarte und zwanzig Prozent Backen und Speck, guanciale und pancetta also, ganz fein gemahlen. Gewürzt ist das Fleisch mit Pfeffer, Muskatnuss, Nelkenpulver, oder Zimt. Seit dem Mittelalter existiert dieses Glückwurst-Rezept. 1511 schlachteten die Menschen in Mirandola bei Modena alle ihre Schweine und verarbeiteten sie zu Würsten für die bessere Haltbarkeit, damit sie die Belagerung der feindlichen Truppen widerstehen konnten – und merkten dann, wie gut diese schmeckten. Serviert wird der Cotechino auf einem Bett von Linsen. Schon die alten Römer sahen in den Hülsenfrüchten ein Versprechen auf Wohlstand und Geschäftsglück. Sie schenkten sich gegenseitig zum neuen Jahr Ledertaschen voller roher Linsen, die sie sich an die Gürtel hängten.
Rohe Linsen sehen nun mal so aus wie kleine Münzen – und wenn sich auch nicht jede Linse in eine Münze verwandelt, so lässt sie sich in schweren Zeiten doch wenigstens kochen.


Auch in den Spielbanken Sachsen wartet das Glück auf Sie! An jedem 13. im Monat gibt es tolle Sonderaktionen für alle Glückspilze. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Spielbanken in Leipzig, Dresden oder Chemnitz!

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Chips oder Jetons?

Wann ist welcher Begriff korrekt? Ob Sie mit Chips oder Jetons spielen, hängt ganz vom Spiel ab: Jetons, auch Spielmarken oder Token genannt (beim Pokern auch Chip), sind Wertmarken aus Plastik, die als Spielgeld in Gesellschafts- und Glücksspielen benutzt werden. In einigen Fällen taucht der Begriff Chip auch in Verwendung für privates Ersatzgeld auf. Im Deutschen ist der Begriff Spielmarke oder Token geläufig, Jeton ist der französische Begriff. Unter einem Jeton versteht man jene, mit unterschiedlichen Werten versehene Marken, die in den Spielbanken und im Casino für Geldeinsätze beim Glücksspiel verwendet werden.

Eckig oder rund?

In der Regel spricht man in klassischen Spielbanken und Casinos heute von Jetons, da viele Spiele, z.B. das Roulette, französischen Ursprungs sind. Bei Spielen wie Poker nutzen Spieler den Begriff englischen Ursprungs „Chip“. Normalerweise haben Jetons eine runde Form.
Sogenannte „Plaques“ sind die rechteckige Variante der Spielmarken und besitzen dagegen meist wesentlich höhere Werte. Neben Chips oder Jetons sind, besonders in Europa, auch die Plaques bekannt und verbreitet.

Kleine Materialkunde

Ursprünglich wurden Chips oder Jetons aus Elfenbein hergestellt und mit unterschiedlichen Farblackierungen versehen. Heute bestehen hochwertige Spielmarken aus einem Ton-Lehm-Gemisch, das auch als „Clay“ bezeichnet wird. Daraus entstand der umgangssprachliche Name „Clay-Chips“. Clay ist ein Material welches nur anfänglich etwas mit Ton zu tun hatte. Heutige Chips werden aus Mineralien und verstärkenden hitzefesten Fasern unter hohem Druck und hoher Temperatur gegossen. Die preisgünstigere Jeton-Variante besteht aus Kunststoff und verfügt über einen Metallkern.

Ein Durchmesserstandard von 39 Millimetern hat sich bei den Jeton-Abmessungen mittlerweile fast überall durchgesetzt. Damit die Jetons besser in der Hand liegen, besser sortiert und verteilt werden können, wurden die Außenkanten abgeschrägt.

Spielsteine als Zahlungsmittel

Die amerikanische Kontrollkommission „New Jersey Casino“ setzt für ihre Spielbanken und Casinos die folgenden Jeton-Farben fest:

• Weiß = 1 US-Dollar
• Pink = 2,50 US-Dollar
• Rot = 5 US-Dollar
• Blau = 10 US-Dollar
• Gelb = 20 US-Dollar
• Grün = 25 US-Dollar
• Schwarz = 100 US-Dollar
• Violett = 500 US-Dollar
• Orange (übergroß) = 1.000 US-Dollar
• Grau (übergroß) = 5.000 US-Dollar
• Senf-Gelb (übergroß) = 20.000 US-Dollar

Anhand dieser definierten Farben können Besucher in allen amerikanischen Spielbanken und Casinos die Werte ihrer Jetons erkennen. In gehobenen Spielbanken und Casinos werden den einzelnen Gästen farblich unterschiedliche Jetons zugeteilt – wie z.B. beim Roulette. So können Platzierungen genau identifiziert werden. Gleichzeitig kann so möglichen Satz-Diskrepanzen vorgebeugt werden. Doch Jetons kommen nicht nur beim Spiel zum Einsatz. Die Spielmarken werden auch in der jeweiligen Spielbank oder Casino als Zahlungsmittel akzeptiert.

Einzigartig und fälschungssicher

Zur besseren Identifizierung und Unterscheidung des Jetons wird er unter anderem mit folgenden Merkmalen ausgestattet: Name des Hotels/der Spielbank, Währung bzw. Wert, ein Hologramm zum Schutz vor Fälschungen und einer einmaligen Registriernummer, die ebenfalls zum Schutz vor Fälschungen dient.

Dies und andere Merkmale macht jedes Jeton einmalig und dient dazu, Verwechslungen mit den Einsätzen anderer Spieler zu vermeiden.

Speziell und einzigartig

Die absolute Glückszahl ist wohl die Zahl 7. Sie wird in unserer westlichen Kultur oft als Glücksbringer angesehen, in vielen Ländern Ostasiens (z. B. China oder Thailand) ist die 7 jedoch eine Unglückszahl.
In unserer natürlichen Welt kommt sie sehr oft vor. Seien es die sieben Wochentage oder sieben Kontinente, sieben Farben im Regenbogen und die sieben „Weltmeere“. Jeder kennt die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen im Märchen „Schneewittchen“, aber auch die Siebenmeilenstiefel, sieben Weltwunder oder im biblischen Schöpfungsmythos die Erschaffung der Welt in genau sieben Tagen. Oder, wer kennt’s nicht: „Über sieben Brücken musst du gehen“?

In einer Bibliothek erscheint die Sieben deutlich häufiger in Buchtiteln als die benachbarten Zahlen 6 und 8. Das Gleiche gilt in Lexika für Begriffe, die mit Zahlen beginnen – und auch in Filmtiteln taucht, häufiger als andere Zahlen, die Zahl sieben auf.

Alles klar?

Wer nun vor dem Roulette-Tisch steht, sollte auf gar keinen Fall von einem Chip reden, und wer sich beim Pokerabend nicht blamieren will, sollte wissen, dass es nur in Casinos Jetons gibt!


Falls Sie sind noch unsicher sind, wo mit Jetons oder Chips gespielt wird, helfen wir Ihnen in den Spielbanken Sachsen natürlich gern weiter und beraten Sie bei Fragen vor Ort. Außerdem freuen wir uns, Ihnen eine Einführung an den Automaten und Spieltischen zu geben.

Übrigens macht eine Runde am Roulette-Tisch oder am Automaten immer Spaß – egal ob mit oder ohne Vorkenntnisse!

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Glück oder Unglück? Die Kraft der Zahlen

Viele Menschen haben eine ganz spezielle Beziehung zu bestimmten Zahlen. Manche Zahlen gelten als Glückszahlen, anderen wird nachgesagt, Unglück zu bringen. Woher kommt dieser „Glaube“ und welche Ziffern sind besonders beliebt oder unbeliebt?

Die verflixte 13

Der Aberglaube, dass die 13 Unglück bringt, entstand aus der biblischen Geschichte: Demnach verließ Judas als 13. Gast das Letzte Abendmahl und nahm sich selbst das Leben. Bis heute ist die Zahl 13 für viele Menschen ein Unglücksbringer. Beim Bau von Hochhäusern oder Hotels vermeidet man mitunter das 13. Stockwerk. Sogar in Flugzeugen fehlt oft die Sitzreihe mit der Nummer 13 und auch an vielen Bahnhöfen gibt es kein Gleis 13.

Hätten Sie’s gewusst? Die krankhafte Angst vor der Zahl 13 hat sogar einen Namen – sie heißt Triskaidekaphobie. Die Angst vor Freitag, dem 13., nennt man Paraskavedekatriaphobie.

Asiaten fürchten die Zahl 4

Die Zahl vier (sì) ähnelt dem Wort Tod (sǐ) in seiner Schreibweise, weshalb die Zahl in China und Japan als Unglücksbringer gilt. Deshalb werden dementsprechend wichtige Termine möglichst nicht auf den 4. eines Monats oder ein anderes Datum, das eine 4 enthält, gelegt.

Wenn Uhren Schnapszahlen zeigen

Manche Menschen glauben an die Bedeutung der Schnapszahlen in der Uhrzeit. So heißt es beispielsweise, wenn Sie 00:00 Uhr auf die Uhr schauen und an jemanden denken, dass Sie der einzig wahre Mensch für die geliebte Person sind. Jemand möchte Sie vergessen, wenn es 01:01 Uhr zeigt und Sie gerade dann einen Blick auf die Uhr werfen. Glück haben Sie, wenn die Uhr 22:22 Uhr zeigt und Sie an etwas Bestimmtes denken, denn dann geht ein Wunsch in Erfüllung.

Das richtige Datum

Viele verlobte Paare suchen sich ihr Hochzeitsdatum ganz gezielt aus: Jahrestag, Valentinstag oder eine Schnapszahl. Sie gehen davon aus, dass diese Tage Glück bringen und Ihre Ehe dann für immer halten wird. Ob das wirklich besser als ein zufälliges Datum ist und Ehen demzufolge länger halten, konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden …

Speziell und einzigartig

Die absolute Glückszahl ist wohl die Zahl 7. Sie wird in unserer westlichen Kultur oft als Glücksbringer angesehen, in vielen Ländern Ostasiens (z. B. China oder Thailand) ist die 7 jedoch eine Unglückszahl.
In unserer natürlichen Welt kommt sie sehr oft vor. Seien es die sieben Wochentage oder die sieben Kontinente, die sieben Farben im Regenbogen und die sieben „Weltmeere“. Die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen im Märchen „Schneewittchen“, die Siebenmeilenstiefel, die sieben Weltwunder oder im biblischen Schöpfungsmythos die Erschaffung der Welt in sieben Tagen. Oder, wer kennt’s nicht: „Über sieben Brücken musst du gehen“?

In einer Bibliothek erscheint die Sieben deutlich häufiger in Buchtiteln als die benachbarten Zahlen 6 und 8. Das Gleiche gilt in Lexika für Begriffe, die mit Zahlen beginnen – und auch in Filmtiteln taucht, häufiger als andere Zahlen, die Zahl sieben auf.

Wieso die 7?

Experimente in der Verhaltensforschung zeigen die Bevorzugung der Sieben: Die häufigste Antwort auf die Frage nach der Lieblingszahl oder bei der Frage nach einer beliebigen Zahl zwischen Eins und Neun ist die Zahl Sieben. Für eine Studie der US-amerikanischen Yale-Universität baten Psychologen die Teilnehmer beispielsweise, an eine Zahl zwischen 1 und 10 zu denken. Und tatsächlich: Auch von ihnen entschieden sich die meisten für die 7. Die Erklärung der Psychologen: 1 und 10 nennt niemand, da sie die Endpunkte markieren. Die 5 befindet sich genau in der Mitte – das fühlt sich nicht „zufällig“ genug an. 2, 4, 6 und 8 sind gerade Zahlen – zu aufgeräumt, und daher werden sie auch nicht ausgewählt.


Glauben auch Sie an die Kraft von Glückszahlen? Oder fürchten Sie sich vielleicht vor der 13? Keine Angst, dazu gibt es keinen Grund:
In den Spielbanken Sachsen ist jeder 13. eines Monats Glückstag. Ihr Einsatz lohnt sich dann besonders, denn allen Spielern winken tolle Überraschungen.

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Im Vergleich: Europäisches und Amerikanisches Roulette

Das Glücksspiel mit dem Kessel, der Kugel und den roten und schwarzen Feldern gehört einfach in jedes Casino und in jede Spielbank. Das Spielprinzip ist einfach und die Regeln sind leicht erlernbar – und genau das macht das Spiel so besonders. Jeder, der eine Spielbank besucht, kann sich direkt an den Roulettetisch setzen und sein Glück versuchen. Roulette gehört wohl auch deshalb zu den beliebtesten Casinospielen der Welt und wird nicht selten auch die Königsdisziplin des Casinos genannt – und das nicht ohne Grund. Es handelt sich um ein unglaublich spannendes Spiel, dessen Ergebnis stets vollkommen auf dem Zufall basiert und somit der Spielspaß und die Spannung Runde um Runde hoch bleiben.
Und doch wird es nicht immer mit denselben Regeln gespielt: Beim Roulette unterscheidet man zwischen dem Europäischen, welches auch Französisches Roulette genannt wird, und dem Amerikanischen Roulette. Auf den ersten Blick scheinen beide Varianten gleich, tatsächlich gibt es aber ein paar nicht ganz unwichtige Unterschiede. Wir beleuchten kurz beide Spielvarianten:

Das Europäische Roulette

Beim Europäischen Roulette gibt es auf dem Roulettekessel insgesamt 37 Zahlen, die Zahlen eins bis 37 in den Farben Rot und Schwarz sowie eine farbneutrale Null. Auf dem Spielfeld befinden sich alle Zahlen wieder sowie diverse Setzmöglichkeiten, um auf Zahlengruppen, Zahlenkolonnen und Zahlenfolgen zu wetten. Die Zahl Null steht beim Roulette für den Hausvorteil, da sie bei den meisten Zahlengruppen, auf die gesetzt wird, nicht enthalten ist. Bei der französischen Spielvariante liegt der Hausvorteil durch die Null bei 2,7 %. Das bedeutet, rund 2,7 % der am Tisch getätigten Einsätze gehen als Gewinn an das Casino oder die Spielbank.

Das Amerikanische Roulette

Auf dem ersten Blick sieht Amerikanisches Roulette gleich aus. Erst beim zweiten Hinsehen erkennt man, dass der Kessel und das Setzfeld anders aussehen. Der markanteste Unterschied beim Amerikanischen Roulette ist die Doppelnull. Der Roulettekessel umfasst in der amerikanischen Version 38 Felder: Die Zahlen Eins bis 36, eine Null und eine Doppelnull. Durch das Bestehen einer weiteren farbneutralen Null liegt der Hausvorteil beim Amerikanischen Roulette bei 5,26 %. Auch auf dem amerikanischen Kessel wechseln sich die roten und schwarzen Felder ab, jedoch ist die Anordnung anders. Die Reihenfolge der Zahlen hat jedoch keinen Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeiten. Beim Amerikanischen Roulette werden die Ansagen zudem auf Englisch gemacht, außerdem sind die Begriffe auf dem Spielfeld ebenfalls in Englisch.  

„En Prison“ für höhere Gewinnwahrscheinlichkeit

Ein weiterer markanter Unterschied zwischen beiden Varianten liegt in den Regeln. In der europäischen Version gibt es die Regel „En Prison“. Fällt die Kugel auf die Null, werden alle Einsätze mit einfacher Chance im Europäischen Roulette „eingefroren“. Die Einsätze bleiben liegen und die Kugel wird erneut gedreht. Erst wenn sie auf einer roten oder schwarzen Zahl landet, werden die Wetten ausgewertet. Gewinnt der Spieler mit seinem Einsatz, erhält er den Einsatz ohne Gewinn zurück, verliert er, geht der Einsatz an die Bank. Die Regel „En Prison“ ist einer der Roulette-Tricks im Europäischen Roulette, der Spielern dabei hilft, beim Roulette zu gewinnen. Der Hausvorteil liegt durch diese Regel in solchem Fall lediglich bei 1,35 % anstatt bei 2,7 % und wird somit halbiert.

Fazit

Wenn man nun im Casino die Wahl hat, sollte man sich für das Europäische Roulette entscheiden. Verschiedene Gründe sprechen für diese Version. Der wichtigste Aspekt ist der Hausvorteil, der beim Europäischen Roulette deutlich geringer ist als beim Amerikanischen Roulette. Wer die europäische Version spielt, hat somit höhere Chancen zu gewinnen. Auch die Regel „En Prison“, die es im Amerikanischen Roulette nicht gibt, spricht für die europäische Version. Mit dieser Regel ist es wahrscheinlicher, mit einer einfachen Wette zu gewinnen.
Was für das Amerikanische Roulette spricht ist jedoch, dass es hier meist deutlich schneller zugeht, da Spieler ihre Einsätze selbst tätigen können und diese nicht nur durch den Croupier erfolgen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der Hausvorteil hier deutlich höher und die Gewinnwahrscheinlichkeiten somit geringer sind.

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Machte die Spielbank Monte Carlo weltbekannt: François Blanc

François Blanc wurde am 12. Dezember 1806 im französischen Courthézon geboren. Der Mathematiker und Finanzier interessierte sich schon sehr früh für das Glückspiel. Für seinen Freund rechnete er regelmäßig Gewinnchancen aus. Blanc gilt als der Erfinder des Roulette-Spielfelds und ergänzte den Roulette-Kessel um die Felder 37 und 38: „Zero“ und „Double Zero“. Und garantierte damit den Bankvorteil. Denn blieb die Kugel in einem der beiden Felder liegen, ging der Einsatzanteil vollständig an die Bank.

Vom Bankier aus Frankreich …

François war an einer Bank in Bordeaux gemeinsam mit seinem eineiigen Zwillingsbruder Louis (1806–1850) tätig. Die beiden verdienten ihr Geld mit Insidergeschäften, indem sie die Kursschwankungen der Pariser Börse vorzeitig in Erfahrung brachten. Die Informationen wurden über das optische Telegrafensystem übermittelt. Dieses System war damals jedoch noch ausschließlich dem Staatsdienst vorbehalten. Durch die Bestechung der Beamten kamen die beiden Brüder an die Informationen, die sonst niemand hatte.
Dies blieb jedoch nicht unentdeckt.

… zum Spielbankinhaber nach Deutschland

Nachdem sie aufgeflogen waren, zogen sie nach Paris, um hier in Sachen Börsenspekulationen und anderen Bankgeschäften tätig zu sein und anschließend in Luxemburg ihr erstes Casino zu eröffnen. Nach Verhandlungen mit dem damaligen Gouverneur von Luxemburg, Landgraf Ludwig von Hessen-Homburg, und anschließend dessen Nachfolger Philipp von Hessen-Homburg, erhielten die Brüder 1841 schließlich die Erlaubnis, in Homburg (im heutigen Bad Homburg vor der Höhe) eine Spielbank zu gründen.

Um die Gewinnchancen und somit die Attraktivität des Roulettespiels zu steigern, beschlossen sie letztendlich, die „Double Zero“ wieder abzuschaffen. Dadurch erhöhten sich die Gewinnchancen für die Spieler und Spielerinnen, wodurch die Anziehungskraft der Spielbank von Bad Homburg wuchs und letztlich zu einem grandiosen Boom der Spielbank führte.

Von Deutschland zurück an die Riviera

Nachdem ihm 1863 eine 50-jährige Konzession für eine Spielbank in Monaco angetragen wurde, stellte François Blanc die Bedingung, die Reisebedingungen gravierend zu ändern. Andernfalls könne er die Konzession nicht übernehmen. Der Grund hierfür: Bis zu diesem Zeitpunkt war eine Reise nach Monaco sehr beschwerlich. Schließlich beteiligte sich Francois Blanc an den Kosten für den Bau einer Eisenbahnstrecke und einer Küstenstraße, die entlang der atemberaubenden französischen Riviera führte. Der Baumaßnahmen wurden unter anderem aus den Einnahmen des Casinos mitfinanziert. Zahlreiche Besucher und Gäste aus dem In- und Ausland konnten jetzt das Casino in Monaco bequem erreichen.

Ein Vermächtnis, das bleibt

François Blanc verstarb im Jahr 1877 in der Schweiz. Seine Gattin, Marie Charlotte Blanc, führte die Spielbank Monte Carlo als Generaldirektorin erfolgreich weiter. Sie wurde später auch unter dem Namen „Madame Blanc“ weltweit bekannt. François Blanc ruht heute im Familiengrab auf dem Cimetiere du Pere-Lachaise in Paris.

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Was ist ein Return to Player (RTP)?

Die populärsten Spiele in Casinos und Spielbanken sind neben den Klassikern wie Roulette und Blackjack ganz klar die Slots, also die Spielautomaten. Dabei haben verschiedene Spielertypen zwar unterschiedliche Vorlieben, doch viele Spieler wählen ihren bevorzugten Slot neben der Spielmechanik am liebsten anhand der Auszahlungsquote (Return To Player, kurz: RTP) aus. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen erklären, worum es sich beim RTP handelt, wie er berechnet wird und welche Irrtümer es diesbezüglich gibt.

RTP ist die Abkürzung für Return to Player. Er beschreibt den Anteil des Einsatzes in Prozent, der in Form von Gewinnen zurück an die Spieler fließt. Da es sich um einen Prozentsatz handelt, stellt er das Verhältnis von Gewinn zum Einsatz dar. Oder mit anderen Worten: Er beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der Sie Ihren Einsatz beim Spielen wieder zurückbekommen. Durch den RTP, der auch als Auszahlungsquote, Gewinnwahrscheinlichkeit oder Ausschüttungsquote bezeichnet wird, können Sie die Gewinnchancen von Automatenspielen direkt miteinander vergleichen. Beim RTP handelt es sich aber nur um einen theoretischen, mathematisch ermittelten Wert, der keinen Einfluss auf das individuelle Spielerlebnis hat. Er berechnet sich über einen sehr langen Zeitraum von teilweise einem Jahr und länger. Er gilt also nicht für jedes einzelne Spiel oder eine einzelne Spielrunde. Grundsätzlich ist es aber durchaus so zu verstehen, dass Sie bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit (RTP) von 96 % über einen längeren Zeitraum betrachtet für jeden Euro Einsatz im Schnitt 96 Cent wieder zurückgewinnen und 4 Cent verlieren.

Die Wichtigkeit des RTP bei Spielautomaten

Viele Spieler und Spielerinnen entscheiden sich anhand der Ausschüttungsquote bei Spielautomaten für bestimmte Spiele. Dies ist auch nachvollziehbar, denn hierüber lässt sich gut ableiten, wie lukrativ ein Slot ist bzw. wie hoch die Gewinnwahrscheinlichkeit im Durchschnitt ist. Nicht ohne Grund werden auch bei Onlinecasino-Slot-Tests die Gewinnchancen in Form des RTP stets mit in die Bewertung einbezogen.

Für wie wichtig Sie die Auszahlungsquote letztendlich erachten, bleibt aber natürlich Ihnen allein überlassen. Insbesondere, wenn Sie bestimmte Slots über einen längeren Zeitraum oder besonders häufig spielen, sollten Sie dem RTP eine hohe Bedeutung zukommen lassen. Bei kurzfristigen Spielen, bei denen Sie Ihr Glück versuchen, ist der RTP aber nicht mehr als ein mathematischer Wert. Bei Slots mit komplexer Spielmechanik, bei denen Sie selbst noch einen Einfluss auf das Spielgeschehen beziehungsweise den Ablauf haben, kann es zudem sinnvoll sein, nicht alleine auf den RTP, sondern auch auf die Mechaniken zu achten, aus denen er resultiert.

Wie wird die Gewinnausschüttung berechnet?

Die Auszahlungsquote bei Spielautomaten wird in der Regel über einen langen Zeitraum ermittelt. Teilweise sogar über Jahre hinweg. Dabei berechnet der Casinobetreiber, wie hoch die Gewinne bei einem Slot waren, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg im Verhältnis zu den Einzahlungen ausgezahlt wurden. Die Berechnung kann dabei auch über einen Zeitraum von nur einem Monat erfolgen, so dass der sich daraus ergebende Wert nicht immer zu 100 % korrekt sein muss. Je länger der Betrachtungszeitraum ist, desto genauer nähert sich der Wert an den tatsächlichen Durchschnittswert an.

Alternativ kann die Gewinnwahrscheinlichkeit auch über die Anordnung der Symbole auf den Walzen berechnet werden. Wenn man weiß, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Symbole erscheinen, lässt sich daraus die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Gewinnkombinationen herleiten. Daraus ergibt sich wiederum die Auszahlungshöhe bei einem bestimmten Einsatz. So kann der Spieleentwickler auf Basis der Wahrscheinlichkeit von Gewinnlinien genau festlegen, welche Beträge für verschiedene Kombinationen ausgeschüttet werden sollen.  

Irrtümer rund um den RTP

Obwohl sich der RTP mathematisch berechnen lässt, gibt es doch häufig Missverständnisse rund um die Gewinnquote von Slots. So hält sich beispielsweise hartnäckig der Glaube, dass Spielautomaten ihre Auszahlungen variabel anpassen, um dem rechnerischen RTP näher zu kommen. Liegen die Auszahlungen lange unter der Erwartung, würde sich dies später durch höhere Auszahlungen wieder ausgleichen.
Doch dies ist ein Irrglaube. Casinos und Spielbanken müssen den RTP nicht anpassen, um langfristig auf den Ziel-RTP zu kommen. Auch wenn viele Spiele hintereinander hinter den Erwartungen zurückbleiben, bedeutet dies noch lange nicht, dass eines der kommenden Spiele den Gewinn bringen muss. Führen Sie sich stets vor Augen, dass sich die RTPs über sehr lange Zeiträume berechnen. 

Auch bei Auszahlungen von Jackpots gibt es ähnliche Missverständnisse. Die Chance auf einen Jackpot ist immer gleich. Die Tatsache allein, dass ein Slot sehr lange keinen Jackpot ausgeschüttet hat, beeinflusst die zukünftige Jackpot-Wahrscheinlichkeit nicht. Es ist eben Glückssache – das ist schließlich die Natur der Slots in Casinos und Spielbanken.

Alle Geräte der SPIELBANKEN SACHSEN funktionieren nach dem Zufallsprinzip und haben eine Gewinnausschüttung zwischen 88 % und 97,2 %.
Diese richtet sich nicht danach, ob sich Geld im Gerät befindet.

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Der Monte-Carlo-Effekt

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer Spielbank und nehmen am Roulette teil. Überraschenderweise ist in den letzten Runden siebenmal hintereinander „Rot“ gefallen. Was schätzen Sie: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass in der nächsten Roulette-Runde „Schwarz“ gewinnt?

Ganz klar: 100%!

Sie glauben, „Schwarz“ wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes Ergebnis gewinnen? Leider ist diese Einschätzung falsch. Da beim Roulette – und übrigens auch bei vielen anderen Glücksspielarten – die Ausspielungsergebnisse unabhängig voneinander sind, ist es generell NIEMALS möglich, die nächste Zahl oder Farbe vorherzusagen. Aber trösten Sie sich: Dieser Fehler wird so häufig begangen, dass er sogar einen eigenen Namen hat: Man nennt diesen Irrglauben auch „Monte-Carlo-Effekt“ bzw. etwas allgemeiner „Glücksspielerirrtum“.

50/50!

Die Wahrscheinlichkeit, dass „Schwarz“ gewinnt, ist genauso hoch wie bei „Rot“? Genau richtig! Ausspielungsergebnisse beim Glücksspiel sind vollkommen unabhängig voneinander und hängen stets aufs Neue vom Zufall ab. Die Wahrscheinlichkeit für beide Farben ist also immer gleich groß – egal, wie oft eine Farbe zuvor gefallen ist.

Dieser Effekt bezieht sich übrigens auch auf alle anderen Arten von Glücksspiel!

Wieder fällig? Oder knapp daneben? Von wegen!

Nicht nur Roulettespielende begehen häufig den Fehler, zukünftige Ergebnisse aus dem bisherigen Spielverlauf „herauslesen“ zu wollen.

Viele Automatenspielende suchen sich „ihr“ Gerät danach aus, wie lange der letzte größere Gewinn an einem bestimmten Spielautomaten zurückliegt. Denn sie hegen die Hoffnung, dass Automaten, bei denen es länger keine Gewinnausschüttung gab, demnächst wieder „fällig sind“. Auch LOTTO-Spieler und -Spielerinnen gehen diesem Irrtum oft auf den Leim. So studieren viele die Resultate vergangener Ziehungen auf der Suche nach den nächsten „heißen Zahlen“.

Der Knapp-daneben-Effekt ist Ausdruck desselben Phänomens: So hoffen beispielsweise viele Automatenspielerinnen und -spieler, dass ein Gewinn ganz kurz bevorsteht, nachdem er soeben „nur knapp“ verpasst wurde. Während die neu geschöpfte Hoffnung sie motiviert, noch mehr Geld in das Gerät zu stecken, vergessen sie, dass für jedes neue Spiel dieselbe Gewinnwahrscheinlichkeit herrscht.

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Glücksspiel: Legal oder illegal in Deutschland?

Glückspiele sind in Deutschland unter staatlicher Aufsicht erlaubt, wenn der Jugend- und Spielerschutz eingehalten wird. Das heißt, Kinder und Jugendliche dürfen nicht spielen und suchtgefährdete Nutzer müssen geschützt werden. Die Veranstalter und Vermittler sind z.B. verpflichtet, ihre Mitarbeiter zu schulen, problematisches Glücksspielverhalten zu erkennen und betroffene Kunden anzusprechen.

Für einzelne Glücksspielarten gibt es spezielle Bestimmungen, in welchem Rahmen sie angeboten werden dürfen. Beispielswiese gibt es für Geldspielautomaten Sperrzeiten und es ist ein Mindestabstand zwischen Spielhallen vorgeschrieben. Werden alle Regeln eingehalten und wurde eine staatliche Konzession (Genehmigung) vergeben, sind öffentlich veranstaltete Glücksspiele erlaubt.

Die Sächsische Spielbanken-GmbH ist ein staatliches Unternehmen, das mehrere Spielbanken in Sachsen betreibt. Das Unternehmen befindet sich vollständig im Eigentum des Freistaates Sachsen. Das Spielangebot ist umfassend und beinhaltet alles, was sich Besucher eines Casinos wünschen. Besucher spielen hier sicher und seriös – das heißt, dass z.B. kleinere Gewinne und Restguthaben am Automaten ausgeschüttet und große Gewinne garantiert und bar an der Kasse ausgezahlt werden. 

Unangemeldet veranstaltete Glückspiele sind dagegen illegal. Obwohl Online-Glücksspiele seit dem 1. Juli 2021 deutschlandweit angeboten werden dürfen, benötigen auch ihre Betreiber eine entsprechende Erlaubnis.

Darf für Glücksspiel Werbung gemacht werden?

Werbung für Glücksspiel ist in Deutschland nur eingeschränkt erlaubt. Die Bestimmungen werden im Glückspielstaatsvertrag geregelt und hängen vom Gefährdungspotenzial des speziellen Glücksspielangebots ab. Die Werbung darf sich nicht an Minderjährige oder vergleichbar gefährdete Gruppen richten. Sie darf auch nicht irreführend sein, was die Gewinnchancen oder die Höhe des Gewinns betrifft. Werbung für unerlaubte Glückspiele ist generell verboten.

Warum sind Glücksspiele nur in Schleswig-Holstein erlaubt?

Auch Online-Casinos sind in Deutschland verboten – eigentlich. Die Anbieter werben trotzdem bundesweit im Fernsehen. Grund ist eine Sonderregelung aus Schleswig-Holstein, die schon wiederholt für Ärger gesorgt hat.
Glücksspiel kann süchtig machen und Menschen in den Ruin treiben. Genau deshalb wird die Branche vom Staat reguliert. Im Glücksspielstaatsvertrag haben sich die Bundesländer auf gemeinsame Regeln geeinigt. Nur Schleswig-Holstein geht schon seit 2011 einen Sonderweg – sehr zum Ärger der anderen Landesregierungen.
Besonders auffällig ist das bei Online-Casinos und Glücksspiel-Apps. Auf manchen Fernsehkanälen vergeht kaum eine Werbepause ohne einen Spot von illegalen Anbietern. Sie locken mit Einstiegsguthaben, weisen aber darauf hin, dass das Angebot nur für Nutzer mit Wohnsitz oder häufigem Aufenthalt in Schleswig-Holstein gelte. Im Rest der Republik ist diese Art von Glücksspiel schließlich nicht erlaubt. Noch in diesem Jahr soll eine Reform des Glücksspielstaatsvertrags in Kraft treten, den die Länder vereinbart haben. Damit werden Online-Casinos bundesweit legalisiert.

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Frauen beim Glücksspiel – Wie sie sich von Männern unterscheiden

Einmal den Jackpot zu knacken und so richtig viel Geld zu gewinnen – das ist der Traum vieler Spieler und Spielerinnen und auch ihre Hauptmotivation für das Glücksspiel am Automaten. Doch wie unterscheiden sich Männer und Frauen? Wir sind den Unterschieden und Gemeinsamkeiten auf den Grund gegangen.

Hauptmotivation für das Glücksspiel

Den Nervenkitzel, die Entspannung und die Ablenkung, die das Spielen in einer Spielbank bietet, lieben viele Menschen. Laut einer aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist ein Geldgewinn für 71 Prozent der Frauen und Männer das Hauptmotiv für die Teilnahme an Glücksspielen.

Darüber hinaus geht es Männern und Frauen beim Spielen aber noch um ganz unterschiedliche Dinge – selbst, wenn sie das gleiche Spiel spielen. Frauen geben demnach fast allen erfragten Glücksspielmotiven eine geringere Bedeutung als Männer. Lediglich das Motiv des Geldgewinns ist vergleichbar stark ausgeprägt.

Frauen bevorzugen Glücksspiele – Männer wollen sich beweisen

Studien zufolge legen Männer mehr Wert auf den Wettbewerb. Sie wollen punkten und gewinnen – als Helden gefeiert werden. Frauen sind der soziale Aspekt und die Kommunikation beim Spielen wichtiger. Ein Vergleich zwischen Spielerinnen und Spielern zeigt, dass Männer generell eher zu Geschicklichkeitsspielen neigen als Frauen – wohl, weil sie eher auf das eigene Können und Wissen vertrauen.

Das zeigt sich ganz besonders beim Thema Sport: Dabei geht es Männern vorwiegend darum, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. An Sportwetten nehmen in Deutschland laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fast viermal so viele Männer wie Frauen teil. Entsprechend häufiger sind Männer in Wettbüros und auf der Pferderennbahn zu finden.

Am Glücksspiel nehmen mehr Männer teil

Auch bei privat organisiertem Glücksspiel und bei Casino- oder Automatenspielen im Internet liegt die Quote bei 3 bzw. 3,6 (Männer) zu 1 (Frauen). Fernsehlotterien sind dagegen bei Frauen stärker nachgefragt als bei Männern. Insgesamt nahmen im vergangenen Jahr rund 45 Prozent der Männer und circa 34 Prozent der Frauen an Glücksspielen teil. Grundsätzlich beteiligen sich also mehr Männer als Frauen am Glücksspiel.

Männer haben vielseitige Gründe fürs Spielen

Generell geben Männer mehr Gründe für das Spielen an als Frauen: Insbesondere die Motive „Entspannung“, „sich auskennen“ (eigene Kompetenz) und „Ablenkung“ werden mehr als doppelt so häufig genannt als von weiblichen Befragten. Der „Wunsch nach Geldgewinn“ und „Spaß haben wollen“ sind aber nach wie vor die Hauptmotive für Glücksspiel – sowohl für Männer als auch Frauen.

Der typische Glücksspieler

Studien weisen den typischen Glücksspieler als rund 30-jährigen Mann aus, der zudem gerne raucht und trinkt. 80 Prozent der Spieler jedenfalls sollen männlich sein. Der Anteil der Frauen ist entsprechend geringer. Allerdings fangen sie neuesten Untersuchungen zufolge auch erst zehn Jahre später mit dem Glücksspiel an.

Weitere Unterschiede im Spielverhalten

Das Spielverhalten von Männern und Frauen unterscheidet sich aber nicht nur durch ihre Motivation. Während Frauen auf Sicherheit bedacht sind und eher niedrigere Beträge riskieren, neigen Männer schnell zu höheren Einsätzen. Männer spielen lieber mit echtem Geld, Frauen dagegen bevorzugen Spielgeld. Frauen vertrauen zudem eher auf ihr Glück.

„Ladies First“ in den SPIELBANKEN SACHSEN

Allen Geschlechtern gemeinsam ist aber der Spaß, den sie am Spielen haben wollen. Kein Wunder also, dass es in den Spielbanken in Leipzig, Dresden und Chemnitz einen ganz besonderen Aktionstag gibt:

An jedem letzten Freitag im Monat heißen wir unter dem Motto „Ladies First“ alle Frauen mit einem Gratis-Begrüßungsdrink und einer kleinen Überraschung willkommen. Mehr Informationen (und unseren Aktionstag „Männersache“ für alle Männer) finden Sie unter Veranstaltungen.

Glücksspielprobleme bei Frauen und Männern

Auch bei den negativen Auswirkungen, die Glücksspiel haben kann, zeigt sich ein Geschlechterunterschied: Der Großteil der pathologischen Glücksspieler sind Männer. Frauen nehmen dagegen seltener an Glücksspielen teil und es bereitet ihnen auch weniger oft Probleme. Von Spielerinnen mit problematischen Spielverhalten ist bekannt, dass sie im Durchschnitt später mit dem Spielen anfangen als Männer, dann aber rascher in süchtiges Verhalten abgleiten.

Auffälligster Unterschied beim pathologischen Spielverhalten von Männern und Frauen ist, dass Männer in jüngeren Jahren in die Spielsucht abgleiten. Während der Altersgipfel bei den Therapie-suchenden Männern zwischen 30 und 39 Jahren liegt, sind die betroffenen Frauen im Schnitt zehn Jahre älter. Der schnellere Verlauf bei pathologischen Spielerinnen bedeutet allerdings, dass sie sich in kürzerer Zeit mit den schwerwiegenden Folgeproblemen wie Überschuldung, Entfremdung vom sozialen Umfeld und Problemen mit ihrem Selbstbild auseinandersetzen müssen.

Spielprobleme früh erkennen und gegensteuern

Um Probleme mit dem Spielen schon früh zu erkennen, empfehlen wir Ihnen unseren Blogartikel Glücksspiel mit Verantwortung. Weitere Informationen finden Sie auch unter Spielerschutz. Die SPIELBANKEN SACHSEN setzen sich stark für den Spieler- und Jugendschutz ein. Unser Angebot dient den natürlichen Spielbedürfnissen der erwachsenen Bevölkerung. In stilvollem Ambiente und mit bestem Service möchten wir unseren Gästen ein vielseitiges Unterhaltungsangebot bieten.

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Marienkäfer – das Glück auf sechs Beinen

Kaum ein anderes Glückssymbol ist bei uns so bekannt und so beliebt wie er: der Siebenpunkt-Marienkäfer. Er ist mit seinen Punkten ein echter Glücksbote, denn die Sieben gilt in unserer Kultur als Glückszahl. In Deutschland ist er als Junikäfer, Sonnenkälbchen, Herrgottskäfer, Himmelsziege oder Sommervögelchen bekannt. In England kennt man ihn als Ladybird und in Amerika als Ladybug. Wir zeigen, wie vielseitig der Glücksbringer ist.

Marienkäfer sind nützlich

Der Marienkäfer steht auch für Fleiß, denn er ist nicht nur ein Glücksbringer, sondern auch ein ziemlich effektiver biologischer Schädlingsbekämpfer. Bereits im Mittelalter freuten sich die Bauern, wenn die possierlichen Tiere bei ihnen auftauchten und die Blattläuse vom Feld fraßen. Sie glaubten, dass der Marienkäfer ein Geschenk der Jungfrau Maria sei und benannten diesen nach ihr.

Marienkäfer haben viele Namen

Wenige Käfer haben so viele unterschiedliche Bezeichnungen wie der Marienkäfer. In Deutschland nennen wir ihn auch Herrgottskäfer oder Glückskäfer – in Sachsen wird er Motschekiebchen gerufen. In der Schweiz wird er auch liebevoll Himmugüegeli genannt.

Marienkäfer sind Heilsbringer

Marienkäfer sollen Kranke heilen und Kinder beschützen, wenn Sie auf ihnen landen.

Marienkäfer wirken sich auf das Karma aus

Es ist nie eine gute Idee, ein Lebewesen zu töten, doch beim Marienkäfer wird es besonders gefährlich! Denn beendet man sein Leben mutwillig, wird man großes Unheil erfahren.

Marienkäfer und die Anzahl der Punkte

Eine Geschichte, die man Kindern gern erzählt, ist, dass die Punkte des Marienkäfers sein Alter bestimmen. So funktioniert das natürlich nicht! Die Anzahl der Punkte hängt schlichtweg von der konkreten Marienkäfer-Art ab.

Marienkäfer und die christliche Legende

Man sagt, dass er einst von der Jungfrau Maria gesandt wurde, um den Menschen eine erfolgreiche Ernte zu bescheren. Denn der Marienkäfer bekämpft effektiv Schädlinge wie zum Beispiel die hartnäckigen Blattläuse.

Marienkäfer und die Glückszahl Sieben

Besonders weit verbreitet ist der Siebenpunkt-Marienkäfer. Seit jeher gilt die 7 als Glückszahl in der westlichen Mythologie, unter anderem weil die Jungfrau Maria sieben Tugenden hatte oder weil Gott am siebten Tag der Schöpfung ruhte.

Marienkäfer in anderen Sprachen

In der englischen Sprache wird der Marienkäfer „Vogel der Heiligen Maria“ (Ladybird) genannt. Im Französischen „Gotteskuh“ (Vache de dieu), im Schwedischen „Marias Schlüsselmagd“ (Marias nyckelpiga) und in Russland „kleine Kuh Gottes“ (bož’ja korovka).

Marienkäfer und unsere Nachbarn

In Frankreich steht einem Mann laut Volksglauben eine Heirat bevor, wenn ein Marienkäfer auf ihm landet. Bei Frauen ist es noch konkreter – wenn sie herausfinden wollen, wann sie heiraten werden, müssen sie versuchen, einen Marienkäfer auf ihrem Zeigefinger landen zu lassen und zuschauen, für wie lange er dort verharrt. Eine Sekunde steht für ein Jahr bis zur Heirat!

Welche tierischen Glücks-Geschichten kennen Sie noch?

Kommen Sie in unseren Spielbanken in Leipzig, Dresden oder Chemnitz vorbei und erzählen Sie uns davon. Und nicht vergessen: Bringen Sie Ihren Glücksbringer mit – vielleicht ja einen Marienkäfer!

Übrigens: Erstbesucher erhalten bei uns ein Begrüßungsgetränk gratis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Rechtlicher Hinweis

Zutritt ab 18 Jahren erlaubt. Bitte bringen Sie Ihren Ausweis mit. Glücksspiel kann süchtig machen.

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