Das Glücksspiel mit dem Kessel, der Kugel und den roten und schwarzen Feldern gehört einfach in jedes Casino und in jede Spielbank. Das Spielprinzip ist einfach und die Regeln sind leicht erlernbar – und genau das macht das Spiel so besonders. Jeder, der eine Spielbank besucht, kann sich direkt an den Roulettetisch setzen und sein Glück versuchen. Roulette gehört wohl auch deshalb zu den beliebtesten Casinospielen der Welt und wird nicht selten auch die Königsdisziplin des Casinos genannt – und das nicht ohne Grund. Es handelt sich um ein unglaublich spannendes Spiel, dessen Ergebnis stets vollkommen auf dem Zufall basiert und somit der Spielspaß und die Spannung Runde um Runde hoch bleiben.
Und doch wird es nicht immer mit denselben Regeln gespielt: Beim Roulette unterscheidet man zwischen dem Europäischen, welches auch Französisches Roulette genannt wird, und dem Amerikanischen Roulette. Auf den ersten Blick scheinen beide Varianten gleich, tatsächlich gibt es aber ein paar nicht ganz unwichtige Unterschiede. Wir beleuchten kurz beide Spielvarianten:

Das Europäische Roulette

Beim Europäischen Roulette gibt es auf dem Roulettekessel insgesamt 37 Zahlen, die Zahlen eins bis 37 in den Farben Rot und Schwarz sowie eine farbneutrale Null. Auf dem Spielfeld befinden sich alle Zahlen wieder sowie diverse Setzmöglichkeiten, um auf Zahlengruppen, Zahlenkolonnen und Zahlenfolgen zu wetten. Die Zahl Null steht beim Roulette für den Hausvorteil, da sie bei den meisten Zahlengruppen, auf die gesetzt wird, nicht enthalten ist. Bei der französischen Spielvariante liegt der Hausvorteil durch die Null bei 2,7 %. Das bedeutet, rund 2,7 % der am Tisch getätigten Einsätze gehen als Gewinn an das Casino oder die Spielbank.

Das Amerikanische Roulette

Auf dem ersten Blick sieht Amerikanisches Roulette gleich aus. Erst beim zweiten Hinsehen erkennt man, dass der Kessel und das Setzfeld anders aussehen. Der markanteste Unterschied beim Amerikanischen Roulette ist die Doppelnull. Der Roulettekessel umfasst in der amerikanischen Version 38 Felder: Die Zahlen Eins bis 36, eine Null und eine Doppelnull. Durch das Bestehen einer weiteren farbneutralen Null liegt der Hausvorteil beim Amerikanischen Roulette bei 5,26 %. Auch auf dem amerikanischen Kessel wechseln sich die roten und schwarzen Felder ab, jedoch ist die Anordnung anders. Die Reihenfolge der Zahlen hat jedoch keinen Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeiten. Beim Amerikanischen Roulette werden die Ansagen zudem auf Englisch gemacht, außerdem sind die Begriffe auf dem Spielfeld ebenfalls in Englisch.  

„En Prison“ für höhere Gewinnwahrscheinlichkeit

Ein weiterer markanter Unterschied zwischen beiden Varianten liegt in den Regeln. In der europäischen Version gibt es die Regel „En Prison“. Fällt die Kugel auf die Null, werden alle Einsätze mit einfacher Chance im Europäischen Roulette „eingefroren“. Die Einsätze bleiben liegen und die Kugel wird erneut gedreht. Erst wenn sie auf einer roten oder schwarzen Zahl landet, werden die Wetten ausgewertet. Gewinnt der Spieler mit seinem Einsatz, erhält er den Einsatz ohne Gewinn zurück, verliert er, geht der Einsatz an die Bank. Die Regel „En Prison“ ist einer der Roulette-Tricks im Europäischen Roulette, der Spielern dabei hilft, beim Roulette zu gewinnen. Der Hausvorteil liegt durch diese Regel in solchem Fall lediglich bei 1,35 % anstatt bei 2,7 % und wird somit halbiert.

Fazit

Wenn man nun im Casino die Wahl hat, sollte man sich für das Europäische Roulette entscheiden. Verschiedene Gründe sprechen für diese Version. Der wichtigste Aspekt ist der Hausvorteil, der beim Europäischen Roulette deutlich geringer ist als beim Amerikanischen Roulette. Wer die europäische Version spielt, hat somit höhere Chancen zu gewinnen. Auch die Regel „En Prison“, die es im Amerikanischen Roulette nicht gibt, spricht für die europäische Version. Mit dieser Regel ist es wahrscheinlicher, mit einer einfachen Wette zu gewinnen.
Was für das Amerikanische Roulette spricht ist jedoch, dass es hier meist deutlich schneller zugeht, da Spieler ihre Einsätze selbst tätigen können und diese nicht nur durch den Croupier erfolgen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der Hausvorteil hier deutlich höher und die Gewinnwahrscheinlichkeiten somit geringer sind.

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