Die populärsten Spiele in Casinos und Spielbanken sind neben den Klassikern wie Roulette und Blackjack ganz klar die Slots, also die Spielautomaten. Dabei haben verschiedene Spielertypen zwar unterschiedliche Vorlieben, doch viele Spieler wählen ihren bevorzugten Slot neben der Spielmechanik am liebsten anhand der Auszahlungsquote (Return To Player, kurz: RTP) aus. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen erklären, worum es sich beim RTP handelt, wie er berechnet wird und welche Irrtümer es diesbezüglich gibt.

RTP ist die Abkürzung für Return to Player. Er beschreibt den Anteil des Einsatzes in Prozent, der in Form von Gewinnen zurück an die Spieler fließt. Da es sich um einen Prozentsatz handelt, stellt er das Verhältnis von Gewinn zum Einsatz dar. Oder mit anderen Worten: Er beschreibt die Wahrscheinlichkeit, mit der Sie Ihren Einsatz beim Spielen wieder zurückbekommen. Durch den RTP, der auch als Auszahlungsquote, Gewinnwahrscheinlichkeit oder Ausschüttungsquote bezeichnet wird, können Sie die Gewinnchancen von Automatenspielen direkt miteinander vergleichen. Beim RTP handelt es sich aber nur um einen theoretischen, mathematisch ermittelten Wert, der keinen Einfluss auf das individuelle Spielerlebnis hat. Er berechnet sich über einen sehr langen Zeitraum von teilweise einem Jahr und länger. Er gilt also nicht für jedes einzelne Spiel oder eine einzelne Spielrunde. Grundsätzlich ist es aber durchaus so zu verstehen, dass Sie bei einer Gewinnwahrscheinlichkeit (RTP) von 96 % über einen längeren Zeitraum betrachtet für jeden Euro Einsatz im Schnitt 96 Cent wieder zurückgewinnen und 4 Cent verlieren.

Die Wichtigkeit des RTP bei Spielautomaten

Viele Spieler und Spielerinnen entscheiden sich anhand der Ausschüttungsquote bei Spielautomaten für bestimmte Spiele. Dies ist auch nachvollziehbar, denn hierüber lässt sich gut ableiten, wie lukrativ ein Slot ist bzw. wie hoch die Gewinnwahrscheinlichkeit im Durchschnitt ist. Nicht ohne Grund werden auch bei Onlinecasino-Slot-Tests die Gewinnchancen in Form des RTP stets mit in die Bewertung einbezogen.

Für wie wichtig Sie die Auszahlungsquote letztendlich erachten, bleibt aber natürlich Ihnen allein überlassen. Insbesondere, wenn Sie bestimmte Slots über einen längeren Zeitraum oder besonders häufig spielen, sollten Sie dem RTP eine hohe Bedeutung zukommen lassen. Bei kurzfristigen Spielen, bei denen Sie Ihr Glück versuchen, ist der RTP aber nicht mehr als ein mathematischer Wert. Bei Slots mit komplexer Spielmechanik, bei denen Sie selbst noch einen Einfluss auf das Spielgeschehen beziehungsweise den Ablauf haben, kann es zudem sinnvoll sein, nicht alleine auf den RTP, sondern auch auf die Mechaniken zu achten, aus denen er resultiert.

Wie wird die Gewinnausschüttung berechnet?

Die Auszahlungsquote bei Spielautomaten wird in der Regel über einen langen Zeitraum ermittelt. Teilweise sogar über Jahre hinweg. Dabei berechnet der Casinobetreiber, wie hoch die Gewinne bei einem Slot waren, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg im Verhältnis zu den Einzahlungen ausgezahlt wurden. Die Berechnung kann dabei auch über einen Zeitraum von nur einem Monat erfolgen, so dass der sich daraus ergebende Wert nicht immer zu 100 % korrekt sein muss. Je länger der Betrachtungszeitraum ist, desto genauer nähert sich der Wert an den tatsächlichen Durchschnittswert an.

Alternativ kann die Gewinnwahrscheinlichkeit auch über die Anordnung der Symbole auf den Walzen berechnet werden. Wenn man weiß, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Symbole erscheinen, lässt sich daraus die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Gewinnkombinationen herleiten. Daraus ergibt sich wiederum die Auszahlungshöhe bei einem bestimmten Einsatz. So kann der Spieleentwickler auf Basis der Wahrscheinlichkeit von Gewinnlinien genau festlegen, welche Beträge für verschiedene Kombinationen ausgeschüttet werden sollen.  

Irrtümer rund um den RTP

Obwohl sich der RTP mathematisch berechnen lässt, gibt es doch häufig Missverständnisse rund um die Gewinnquote von Slots. So hält sich beispielsweise hartnäckig der Glaube, dass Spielautomaten ihre Auszahlungen variabel anpassen, um dem rechnerischen RTP näher zu kommen. Liegen die Auszahlungen lange unter der Erwartung, würde sich dies später durch höhere Auszahlungen wieder ausgleichen.
Doch dies ist ein Irrglaube. Casinos und Spielbanken müssen den RTP nicht anpassen, um langfristig auf den Ziel-RTP zu kommen. Auch wenn viele Spiele hintereinander hinter den Erwartungen zurückbleiben, bedeutet dies noch lange nicht, dass eines der kommenden Spiele den Gewinn bringen muss. Führen Sie sich stets vor Augen, dass sich die RTPs über sehr lange Zeiträume berechnen. 

Auch bei Auszahlungen von Jackpots gibt es ähnliche Missverständnisse. Die Chance auf einen Jackpot ist immer gleich. Die Tatsache allein, dass ein Slot sehr lange keinen Jackpot ausgeschüttet hat, beeinflusst die zukünftige Jackpot-Wahrscheinlichkeit nicht. Es ist eben Glückssache – das ist schließlich die Natur der Slots in Casinos und Spielbanken.

Alle Geräte der SPIELBANKEN SACHSEN funktionieren nach dem Zufallsprinzip und haben eine Gewinnausschüttung zwischen 88 % und 97,2 %.
Diese richtet sich nicht danach, ob sich Geld im Gerät befindet.

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